Historisches Museum Budapest: das Burgmuseum und der mittelalterliche Palast darunter

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-17·12 Min. Lesezeit
Auf dieser Seite
  1. 📋 Auf einen Blick
  2. Der Palast unter dem Palast
  3. Die Statuen aus dem Keller von 1974
  4. Das übrige Haus, Etage für Etage
  5. Was gerade läuft
  6. Eintritt und Öffnungszeiten
  7. Wie lange, und in welcher Reihenfolge
  8. Anfahrt
  9. Barrierefreiheit
  10. Burgmuseum oder Nationalgalerie?
  11. Die Außenstelle in der Táncsics Mihály utca
  12. Rundherum auf dem Burgberg

1974 gab ein zugeschütteter Keller auf dem Budaer Burgberg die verlorenen Statuen eines mittelalterlichen Königs zurück. König Sigismunds gotische Figuren stehen heute im Burgmuseum des Historischen Museums Budapest, ein Stockwerk über einem noch älteren Fund: dem mittelalterlichen Königspalast selbst, ausgegraben unter dem Barockbau, den alle vom Donauufer aus fotografieren.

Fang unten an, im Gotischen Saal, in der Palastkapelle und im Königskeller, steig dann ins Erdgeschoss zu Sigismunds Statuen und weiter zu Budapest, Licht und Schatten, tausend Jahre Stadtgeschichte von Aquincum bis zum Ende des Kommunismus. Plan zwei bis drei Stunden ein und verbinde den Besuch mit dem Rest des Bergs: Matthiaskirche und Fischerbastei liegen am Nordende, die Nationalgalerie teilt sich den Palast. Das Museum hat jeden Tag geöffnet, auch montags, und ist damit das Montagsmuseum des Burgbergs. Einen Haken gibt es: Mit dem Rollstuhl kommst du überallhin, nur nicht in die Räume des mittelalterlichen Palasts.

Das Wichtigste: Gebäude E des Burgpalasts, Szent György tér 2, täglich 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr, Erwachsene zahlen 3.800 Ft (rund 10 Euro).

Die mittelalterliche Palastkapelle im Untergeschoss des Historischen Museums Budapest mit Rippengewölbe und restaurierten Steinmauern Die restaurierte Kapelle des mittelalterlichen Königspalasts im Untergeschoss des Burgmuseums. Foto: C1815, gemeinfrei, verkleinert, über Wikimedia Commons

📋 Auf einen Blick

📍 WoGebäude E, Budaer Burgpalast, Szent György tér 2. Haupteingang vom Löwenhof
🕙 ÖffnungszeitenMontag bis Sonntag 10-18 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr
🎟️ Erwachsene3.800 Ft (rund 10 Euro), alle Ausstellungen inklusive
🏰 Das HighlightDer mittelalterliche Königspalast im Untergeschoss und die gotischen Statuen von 1974
⏱️ Zeitbedarf2-3 Stunden
💳 Budapest CardEin freier Eintritt
🚌 HinaufBus 16A oder 116 bis Dísz tér, oder Bus 16 bis Palota út, gyorslift und dann die Aufzüge
⚠️ Geschlossen1. November, 24.-26. Dezember

Der Palast unter dem Palast

Der Habsburger Palast, den du von Pest aus siehst, steht auf einer mittelalterlichen Königsresidenz, die Kriege, Belagerungen und Umbauten unter sich begraben hatten. Nach den Zerstörungen von 1945 begannen Archäologen in den 1950er-Jahren mit der Ausgrabung und stießen auf Räume, die seit Jahrhunderten niemand gesehen hatte. Die Ausstellung im Untergeschoss, Buda, „Sitz und Thron der königlichen Würde“, führt durch das, was sie restauriert haben.

Du gehst durch den Gotischen Saal, die Palastkapelle, das Haus des Schatzmeisters, an Abschnitten der Burgmauer und den dazugehörigen Gärten entlang. Ringsum liegen die Funde: königliche Wappen, Steinmetzarbeiten der Renaissance, rekonstruierte Kachelöfen und Geschirr aus der Zeit von König Matthias. Ein Raum zur Bibliotheca Corviniana, der berühmten Büchersammlung des Königs, spielt die Musik des Hofes. Unten im Königskeller geht es darum, wie sich der Hof sauber hielt, was unterhaltsamer ist, als es klingt, und eine Steinmetzwerkstatt und ein Wachraum zeigen die Arbeitsseite des Palastlebens. Eine 3D-Animation baut den Palast wieder auf, wie er Anfang des 16. Jahrhunderts aussah.

Das Untergeschoss ist die einzige Ebene, die im Rollstuhl nicht zu schaffen ist (mehr dazu unter Barrierefreiheit).

Die Statuen aus dem Keller von 1974

1974 gab ein zugeschütteter Keller eines der Bürgerhäuser vor dem Königspalast mehr als sechzig Skulpturentorsi und Tausende Bruchstücke frei. Sie stammen vom Hof König Sigismunds von Luxemburg (1387-1437), der einen Palast baute, der es mit jeder Königsresidenz Europas aufnehmen konnte, und manche tragen noch ihre Bemalung. Viele wurden nie fertig: Die Bildhauerwerkstatt löste sich auf, unter Umständen, die bis heute ungeklärt sind, bevor die Arbeit getan war.

Sie haben im Erdgeschoss einen eigenen Raum, Gotische Skulpturen aus dem Königspalast von Buda, und es ist der seltsamste Raum im ganzen Haus: Heilige und weltliche Figuren von erstklassigen Meistern aus ganz Europa, die meisten nur Torsi, und trotzdem lebendiger, als zerbrochener Stein das eigentlich sein dürfte.

Ein gotischer Steinkopf aus dem Palast König Sigismunds in Buda, ausgestellt im Historischen Museum Budapest Ein gemeißelter Steinkopf aus dem Palast König Sigismunds vom Anfang des 15. Jahrhunderts, gefunden auf dem Burgberg und heute im Burgmuseum. Foto: Bjoertvedt, CC BY-SA 4.0, verkleinert, über Wikimedia Commons

Das übrige Haus, Etage für Etage

Ebene Ausstellung Inhalt
Untergeschoss Buda, „Sitz und Thron der königlichen Würde“ Der mittelalterliche Königspalast, seine Räume, Kapelle, Keller und Funde
Erdgeschoss Gotische Skulpturen aus dem Königspalast von Buda Die Statuen, die 1974 gefunden wurden
1. Stock Budapest, Licht und Schatten 1000 Jahre Stadtgeschichte, von Aquincum bis zum Ende des Kommunismus
Erdgeschoss und 1. Stock Der Königspalast, die Burg der Kultur Der Palast von 1686 bis heute
2. Stock Auf der Spur verlorener Zeiten Budapest vor Budapest: von 50.000 Jahre alten Steinwerkzeugen bis zur ungarischen Landnahme

Budapest, Licht und Schatten ist die Ausstellung zu den 1000 Jahren, und ihr Grundgedanke ist eine Stadt, die immer wieder zerstört und neu aufgebaut wurde. Der Hauptweg schlängelt sich wie die Donau, und Seitenräume widmen sich dem, was Budapest ausmacht: das Völkergemisch, die Badekultur, die verschwundenen Weinberge, Handel und Industrie.

Der Königspalast, die Burg der Kultur erzählt die Geschichte des Gebäudes über deinem Kopf: Maria Theresias Barockpalast, der Ort, an dem die Heilige Krone vom Ende des 18. Jahrhunderts bis 1944 aufbewahrt wurde, der gewaltige Ausbau durch Ybl und Hauszmann, die Belagerung von 1945 und der lange Umbau zu den Museen und der Bibliothek, die heute darin sind.

Was gerade läuft

  • Eine Stadt an der Front: Buda und Pest unter osmanischer Herrschaft, 1526-1686. Eröffnet am 15. Oktober 2026, zum 500. Jahrestag der Schlacht bei Mohács und der ersten osmanischen Einnahme von Buda. Gezeigt wird vor allem archäologisches Material, das das Museum bisher kaum ausgestellt hat.
  • Boten verschwundener Gebäude. Mittelalterliche Kirchen, Klöster und die frühe Synagoge von Buda, erzählt anhand von Steinmetzarbeiten und Wandmalereifragmenten. Ein Wechselausstellungsteil läuft bis 25. Oktober 2026, die Dauerausstellung bleibt.
  • 1 Monat, 1 Objekt. Ein Stück aus der Sammlung, jeden Monat ein anderes. Gerade ist es eine chinesische Münze von 1902, ausgegraben am Hang des Burgbergs.

Alles davon ist im normalen Ticket enthalten.

Quelle: BTM Burgmuseum, Eine Stadt an der Front, Boten verschwundener Gebäude und 1 Monat, 1 Objekt, am 17. Oktober 2026 geprüft.

Eintritt und Öffnungszeiten

Ticket Preis
Erwachsene 3.800 Ft (rund 10 Euro)
Schüler und Jugendliche, 6-26, EWR-Bürger 1.900 Ft (rund 5 Euro)
Senioren, 62-70, EWR-Bürger 1.900 Ft (rund 5 Euro)
Unter 6 und ab 70, EWR-Bürger Frei
BTM+ (je ein Eintritt in die vier BTM-Museen innerhalb eines Monats) 5.500 Ft (rund 15 Euro)
Stephanssaal + Burgmuseum, mit Tablet-Führung 5.900 Ft (rund 16 Euro)
Stephanssaal + Burgmuseum, mit persönlicher Führung 6.500 Ft (rund 18 Euro)

Die Preise stehen in HUF, das zahlst du auch an der Kasse. Umgerechnet mit 1 EUR = 363 HUF, EZB-Kurs vom 16. Oktober 2026. Der Kurs schwankt, die umgerechneten Beträge sind also Richtwerte.

An der Kasse zahlst du bar, mit Bankkarte oder SZÉP-Karte; online im jegy.hu-Shop des Museums geht nur Bankkarte. Nach dem Einlass werden Tickets nicht mehr erstattet.

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr. Kassenschluss und letzter Einlass um 17:30 Uhr, ab 17:45 Uhr schließen die Räume, vom zweiten Stock abwärts. Sondertage laut Liste des Museums: am 23. Oktober geöffnet, am 1. November geschlossen, vom 24. bis 26. Dezember geschlossen, vom 27. bis 30. Dezember geöffnet, am 31. Dezember mit verkürzten Zeiten, am 1. Januar 2027 von 12 bis 18 Uhr.

Freier Eintritt: für alle an den Nationalfeiertagen 15. März, 20. August und 23. Oktober. Am letzten Samstag jedes Monats kommen unter 26-Jährige und bis zu zwei nahe Angehörige, die unter 18-Jährige begleiten, gratis hinein (EWR-Bürger). Menschen mit Behinderung und je eine Begleitperson zahlen nichts. Familien mit zwei oder mehr Kindern unter 18 bekommen 50 Prozent Rabatt für ein oder zwei Erwachsene (EWR-Bürger).

Budapest Card: ein freier Eintritt. Wenn du eine Karte hast, löst du sie hier besonders bequem ein, weil das Museum auch montags öffnet.

Der Stephanssaal, der rekonstruierte Prunksaal im selben Gebäude, ist nur mit einem gebuchten Zeitfenster auf szentistvanterem.hu zu besichtigen, und seine Kombitickets schließen das Museum ein. Saal und Museum teilen sich Eingang und Kasse.

Quelle: BTM Burgmuseum, Ticketinformationen und englische Ticketseite, Besucherinformationen und Sonderöffnungstage, Preise und Zeiten am 17. Oktober 2026 geprüft.

Wie lange, und in welcher Reihenfolge

Zwei bis drei Stunden reichen bei vernünftigem Tempo. Das Haus ist größer, als es vom Hof aus wirkt, vier Ebenen plus die Außenbereiche des mittelalterlichen Palasts, und wenn du alles liest, plan einen halben Tag ein.

Die Reihenfolge ist weniger wichtig als die Uhr. Die Räume schließen ab 17:45 Uhr von oben nach unten, also fang bei einem späten Besuch im zweiten Stock an und hör im Untergeschoss auf. Am Vormittag geh zuerst nach unten, solange du frisch bist, denn im mittelalterlichen Palast vergeht die Zeit.

Der Weg zwischen den Ebenen führt manchmal zurück, und man läuft leicht einen Gang doppelt. Den Gebäudeplan gibt es online: Öffne ihn auf dem Handy, bevor du startest.

Anfahrt

Es gibt zwei Eingänge. Der Haupteingang liegt im Löwenhof oben auf dem Berg. Der Eingang am Königskeller öffnet sich zur Flussseite, vom Gyilokjáró-Hof unter der östlichen Burgmauer, und beide haben eine Kasse.

  • Bus 16A oder 116 bis Dísz tér, dann zu Fuß weiter zum Löwenhof. Der 16A fährt ab Széll Kálmán tér, der 116 ab Fény utcai piac.
  • Bus 16 bis Palota út, gyorslift, dann mit den Aufzügen hinauf zum Löwenhof. Der 16er verkehrt zwischen Deák Ferenc tér und Széll Kálmán tér. Ein normales BKK-Ticket kostet 500 Ft (rund 1,40 Euro) und wird vor dem Einsteigen gekauft, in der BudapestGO-App oder am Fahrkartenautomaten.
  • Vom Fluss durch den Várkert Bazár. Die lange Freiluft-Rolltreppe und der Aufzug auf der rechten Seite des Várkert Bazár bringen dich zum Eingang am Königskeller, oder du nimmst die Treppen. Der Garten drumherum ist täglich von 6 bis 24 Uhr offen. Unser Várkert-Bazár-Guide beschreibt den Weg.
  • Die Standseilbahn ab Clark Ádám tér, 4.500 Ft (rund 12 Euro) einfach, 5.500 Ft (rund 15 Euro) hin und zurück, 8 bis 22 Uhr. Montags in ungeraden Wochen steht sie wegen Wartung still. Die Bergstation liegt am Szent György tér, dem Platz aus der Adresse des Museums.

Quelle: Zugangswege vom BTM Burgmuseum; Buslinien aus dem BKK-Fahrplan, Tarife von bkk.hu; Preise und Zeiten der Standseilbahn von BKV; Gartenzeiten von varkertbazar.hu; alles am 17. Oktober 2026 geprüft.

Barrierefreiheit

Der Haupteingang im Löwenhof ist stufenlos, und ein Aufzug fährt in den ersten und zweiten Stock, sodass alle Ausstellungen dort zugänglich sind. Ein Aufzug führt auch hinunter zum mittelalterlichen Palast, aber dessen Räume sind im Rollstuhl nicht befahrbar: Es ist ein mittelalterlicher Bau mit mittelalterlichen Böden. Das Museum bittet Besucher mit Behinderung, sich vorher zu melden, unter info@btm.hu.

Quelle: BTM Burgmuseum, Barrierefreiheit, am 17. Oktober 2026 geprüft.

Burgmuseum oder Nationalgalerie?

Beide liegen im selben Palast, ein paar Schritte voneinander entfernt, sind aber getrennte Museen mit getrennten Tickets.

Burgmuseum (BTM) Ungarische Nationalgalerie
Adresse Szent György tér 2, Gebäude E Szent György tér 2
Thema Budapest: mittelalterlicher Palast, Archäologie, Stadtgeschichte Ungarische Kunst, dazu eine internationale Sammlung
Erwachsene 3.800 Ft (rund 10 Euro) 5.800 Ft (rund 16 Euro)
Geöffnet Täglich 10-18 Uhr Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Montag Offen Geschlossen

Wenn nur eins drin ist: das Burgmuseum, wenn du wissen willst, was der Berg war, bevor er zur Postkarte wurde, die Galerie, wenn du Gemälde sehen willst. Am Montag nimmt dir der Kalender die Entscheidung ab.

Quelle: Eintrittspreis und Öffnungszeiten der Nationalgalerie von mng.hu, am 17. Oktober 2026 geprüft.

Die Außenstelle in der Táncsics Mihály utca

Zum Museum gehört auch das Mittelalterliche Jüdische Bethaus in der Táncsics Mihály utca 26, im Norden des Burgviertels, ein gewölbter Raum, in dem 1964 hebräische Inschriften zum Vorschein kamen. Es erzählt von der jüdischen Gemeinde Budas im Mittelalter und in der osmanischen Zeit und dient bis heute als Gebetsraum. Eigenes Ticket, 800 Ft, geöffnet Dienstag bis Donnerstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 17 Uhr, montags und samstags geschlossen.

Quelle: BTM Burgmuseum, Mittelalterliches Jüdisches Bethaus, am 17. Oktober 2026 geprüft.

Rundherum auf dem Burgberg

Gut zu wissen

Lohnt sich das Historische Museum Budapest?

Ja, wenn du sehen willst, was auf dem Burgberg stand, bevor es den Palast gab, den du von der Donau aus fotografierst. Im Untergeschoss liegen die ausgegrabenen und restaurierten Räume des mittelalterlichen Königspalasts, darunter der Gotische Saal und die Palastkapelle. Im Erdgeschoss stehen die gotischen Statuen vom Hof König Sigismunds, die 1974 in einem zugeschütteten Keller auftauchten. Die oberen Etagen erzählen tausend Jahre Stadtgeschichte. Plan mehr Zeit ein, als du denkst: Das Haus ist groß.

Hat das Burgmuseum Budapest montags geöffnet?

Ja. Das Burgmuseum ist Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Kassenschluss und letzter Einlass um 17:30 Uhr. Ausnahmen stehen auf der eigenen Liste des Museums: Am 1. November 2026 und vom 24. bis 26. Dezember 2026 ist geschlossen, vom 27. bis 30. Dezember offen, und am 1. Januar 2027 öffnet es von 12 bis 18 Uhr.

Was kostet der Eintritt ins Historische Museum Budapest?

Erwachsene zahlen 3.800 Ft, das Ticket gilt für alle Dauer- und Wechselausstellungen im Haus. Schüler und junge Leute von 6 bis 26 Jahren sowie Senioren von 62 bis 70 zahlen 1.900 Ft, unter 6 und ab 70 ist der Eintritt frei, allerdings nur für Bürger des EWR. Das BTM+-Ticket für 5.500 Ft enthält innerhalb eines Monats je einen Eintritt in Aquincum, das Kiscelli-Museum und die Budapest Galerie.

Wie viel Zeit braucht man im Burgmuseum?

Zwei bis drei Stunden für einen ordentlichen Rundgang. Das Haus hat vier Ausstellungsebenen, vom mittelalterlichen Palast im Untergeschoss bis zur Urgeschichte im zweiten Stock, und wer jeden Raum liest, verbringt hier gut einen halben Tag. Komm spätestens um 15 Uhr, denn ab 17:45 Uhr schließen die Ausstellungen, vom zweiten Stock abwärts.

Was ist der Unterschied zwischen Burgmuseum und Nationalgalerie?

Sie teilen sich den Palast und sogar die Hausnummer, aber nicht das Thema. Das Burgmuseum im Gebäude E erzählt von Budapest: vom mittelalterlichen Königspalast, von der Archäologie und der Stadtgeschichte, für 3.800 Ft, täglich geöffnet. Die Nationalgalerie zeigt Ungarns nationale Kunstsammlung, für 5.800 Ft, dienstags bis sonntags. Getrennte Eingänge im Palast, getrennte Tickets.

Ist das Burgmuseum mit der Budapest Card kostenlos?

Ja. Das Museum führt die Budapest Card unter den Ausweisen mit freiem Eintritt, gültig für einen Besuch. Das Kombiticket mit dem Stephanssaal ist ein eigenes Produkt, für das du ein Zeitfenster buchen musst.

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